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Privacy-Handbuch

Instant Messaging und Chat können für sogenannte synchrone Kommunikation genutzt werden. Wie beim Telefonieren müssen die Kommunikationspartner gleichzeitig online sein und direkt miteinander in Kontakt treten. Das hat den Vorteil, dass die Inhalte nicht auf Servern zwischen­gespeichert werden müssen und teilweise auch direkt zwischen den Beteiligten ausgetauscht werden. Gegenüber E-Mail bietet Instant Messaging den Vorteil, dass die Metadaten der Kommunikation (wer mit wem) nicht so einfach ermittelt werden können.

Die Kontaktadressen werden wie bei E-Mails nach folgendem Schema gebildet: <username>@server.tld Wenn man seine Adresse weitergibt oder veröffentlicht, muss man zusätzlich angeben, um welchen Dienst es sich handelt (XMPP, SILC...), um Missverständnisse zu vermeiden.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist für Instant Messaging mindestens so wichtig, wie für E-Mails. Die Auswertung von 160.000 Überwachungsberichten aus dem Snowden-Fundus zeigt, dass die Geheimdienste diese Kommunikation massiv überwachen.
160.000 Überwachungsberichte
Lizenz: Public Domain