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Privacy-Handbuch

Die für Festplatten emfpohlenen Tools funktionieren nicht mit Flash basierten Solid State Disks (SSDs). Um die Speicherzellen zu schonen, sorgt die interne Steuer­elektronik dafür, dass für jeden Schreib­vorgang andere Zellen genutzt werden. Ein systematisches Über­schreiben einzelner Dateien ist nicht möglich. Erasing Data from Flash Drives (PDF).

Für SSDs ist die TRIM Funktion zu aktivieren. Dabei werden den Speicher­zellen eines Blocks einige Zeit nach dem Löschen der Datei auf den Ursprungs­zustand zurück gesetzt. Weitere Maßnahmen zum sicheren Löschen sind nicht nötig. Hinweis: damit TRIM funktioniert, muss im BIOS der "SATA AHCI Modus" aktiviert sein.

Gesamten Datenträger säubern

Das komplette Löschen einer SSD oder eines USB-Sticks funktioniert am besten, wenn der Datenträger den ATA-Befehl "SECURE-ERASE" unterstützt. Diese Funktion muss allerdings durch den Daten­träger bereitgestellt werden. Linuxer können das Tool "hdparm" nutzen.

Als erstes ist zu prüfen, ob "SECURE-ERASE" unterstützt wird: > sudo hdparm -I /dev/sdX Das Ergebnis muss einen Abschnitt "Security" enthalten und muss auf "not frozen" stehen. Falls die Ausgabe "frozen" liefert, wird "SECURE-ERASE" im Bios des Rechners blockiert. Security:
    Master password revision code = 64060
    supported
    not enabled
    not locked
    not frozen
    expired: security count
    supported: enhanced erase
Dann kann man ein Passwort setzen und den Datenträger vollständig löschen: > sudo hdparm --user-master u --security-set-pass GEHEIM /dev/sdX
> sudo hdparm --user-master u --security-erase GEHEIM /dev/sdX
Falls der Datenträger "SECURE-ERASE" nicht unterstützt, bleibt nur das einfache Über­schreiben des Datenträgers. Dabei werden aber nicht alle Speicherzellen garantiert gelöscht: > dd if=/dev/zero of=/dev/sdc
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